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11 Tipps für Fotografie-Anfänger

Diese 11 Tipps helfen jedem Fotografie-Anfänger schnell zum Prof-Fotografen zu werden

11 Tipps für Fotografie-Anfänger Foto: xyfoto.de
11.01.2015

Fotografie ist zugleich Kunst und Freizeitbeschäftigung. Schon Anfänger können ohne großartige Studien gute Ergebnisse erzielen. Allerdings sollten einige Grundregeln beachtet werden, damit man am Hobby nicht den Spaß verliert.

Tipp 1: Nicht sofort die teuersten Geräte kaufen

Schöne Fotos kann man auch mit einem preiswerten Equipment schießen. Bevor man sich die endgültige Kamera zulegt, sollte man viele Fotos mit unterschiedlichen Kameras machen, um ein Gefühl dafür zu entwickeln, welcher Fotoapparat der Richtige ist.

 

Tipp 2: Verwenden Sie unbedingt ein Stativ

Statt einer teuren Kamera erwerben Sie lieber ein preiswertes Stativ. Vor allem, wenn Sie zittrige Hände haben. Sie werden den Unterschied schnell feststellen und deutlich zufriedener mit der Qualität Ihrer Aufnahmen sein, wenn Sie ein Stativ verwenden. Noch mehr Stabilität bietet die Timer-Funktion der Kamera in Kombination mit einem Stativ:


Timer auf 2 Sekunden stellen, Aufnahme starten, von der Kamera entfernen und nach 2 Sekunden + Belichtungszeit wurde ein extrem scharfes Bild aufgenommen.

 

Tipp 3: Legen Sie die Kamera nie aus der Hand

Die besten Motive kommen immer dann, wenn man es am wenigsten erwartet. Dabei benötigt man nur eine kleine Kameratasche nebst Stativ, um auf alles vorbereitet zu sein. Halten Sie dazu immer und jederzeit Ausschau nach dem optimalen Motiv und seien Sie bereit, es festzuhalten. Bei jedem „Sonntags-Spaziergang“ sollte eine Kamera ein Muss sein. Denn hat man diese mal zu Hause vergessen, ärgert man sich zurück zu Hause – denn genau heute hätte man einen unvergesslichen Augenblick auf Foto festhalten können. 

 

Tipp 4: Fertigen Sie eine Liste der Aufnahmen, die Sie gerne machen möchten

Sollten Sie doch einmal keine Kamera dabei haben (siehe Tipp 3) - und dass wird leider passieren - haben Sie wenigstens ein Notizbuch zur Hand, um sich Orte zu notieren, die Sie gerne wieder aufsuchen und fotografieren wollen. Misstrauen Sie in dieser Beziehung Ihrem sonst so guten Gedächtnis. Zu den Notizen gehören auch Bemerkungen über die geeignete Beleuchtung, Tageszeit und so weiter. 


Die modernere Variante zum Notizbuch sind Smartphones. Hier können nicht nur Notizen gemacht werden, sondern auch ein „Beispielbild“ mit der Smartphone-Kamera aufgenommen werden. Moderne Smartphones überzeugen mit einer sehr guten Bildqualität und sobald Sie das Foto mit einer Spiegelreflexkamera aufnehmen möchten, haben Sie direkt die Erinnerung vor den Augen. 

 

Tipp 5: Jedes Thema eignet sich für ein Foto - auch die Motive, die Sie jeden Tag sehen

Häufig fotografiert man vertraute Dinge nicht - zum Beispiel die man jeden Tag sieht - mit der Begründung, dass sie für den Fotografen ja alltäglich sind. Versuchen Sie es dennoch, allerdings aus einem anderen Blickwinkel, aus einer anderen Perspektive und Sichtweise. Stellen Sie Ihren Alltag einfach auf den Kopf - dass nennt man Kreativität. Oft bringt das einfachste Motiv die besten Bilder.

Lampe im Hotel-Zimmer Foto: © "ap - xyfoto.de"

Lampe im Hotel-Zimmer

Kamera:Sony Alpha 58
Objektiv:Sony SAL1855 3,5-5,6 / 18-55mm DT SAM
Verschlusszeit:1/60
Brennweite:18mm
Linse:F4.0
ISO:200

 

Tipp 6: Freuen Sie sich über Ihre Lernerfolge

Noch ist kein Meisterfotograf vom Himmel gefallen. Gerade die Fotografie biete so viele verschiedene Aspekte, die es zu erfahren gilt - freuen Sie sich darauf, ein Fotografenleben lang lernen zu dürfen. Kommen Sie nach einer gewissen Zeit an Orte zurück, die Sie bereits fotografiert haben und staunen Sie über Ihre Fortschritte und Lernerfolge, die mit jedem neuen Foto sichtbar werden.

 

Tipp 7: Lernen Sie von anderen

Stöbern Sie in den Bildern anderer Fotografen. Versuchen Sie zu analysieren, was Ihnen an dem einen oder anderem Bild gefällt oder nicht gefällt und verwenden Sie diese Erkenntnisse für Ihre eigenen Arbeiten.


Lesen Sie Anleitungen im Internet, Fachzeitschriften oder Büchern über neue Techniken und probieren Sie diese selber aus.

 

Tipp 8: Die Einstellungen Ihrer Kamera sind zum Experimentieren gedacht

Testen Sie, üben Sie, experimentieren Sie mit Ihrer Kamera, bis Sie alles über sie wissen und alles mit ihr können. Erfahren Sie, unter welchen Bedingungen sie die besten Fotos macht. Lernen Sie darüber hinaus die Möglichkeiten, die Ihnen verschiedene Einstellungen bieten.

 

Tipp 9: Grundregeln muss man kennen (um sie zu brechen)

Die Masse an Informationen über die Fotografie kann überwältigend sein. Starten Sie zunächst mit dem Grundsätzlichen. Auf dieser Basis seien Sie offen für das, was erfahrene Fotografen zu sagen haben. Lernen Sie die Regeln kennen - erst dann dürfen Sie sie brechen.

 

Tipp 10: Fotografieren Sie immerzu

Nehmen Sie sich unbedingt vor, jeden Tag mindestens zehn Fotos zu machen. Oder zwanzig, dreißig. Betrachten Sie einen Tag ohne Fotos als Verlust und setzen Sie alles daran, dies zu vermeiden.

 

Tipp 11: Haben Sie niemals Angst vor Fehlern

Was kann Ihnen schon passieren, wenn ein Foto misslingt? Doch allenfalls die Erkenntnis, dass die Einstellung falsch, das Motiv miserabel oder eine andere Bedingung so nicht passt. Fehler haben einen gewaltig positiven Aspekt - man kann aus ihnen lernen.

Fotografie-Tipps für Anfänger

Noch Anfänger in der Fotografie? Sie möchten mehr über perfekte Bilder, Spiegelreflexkameras und das Fotografieren lernen? Dann schauen Sie sich die Tutorials auf unser Fotografie‐Tipps für Anfänger Seite an. 

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